shipcloud.io is here!

SHIPCLOUD_LOGO_pos_rgb_72

Wer uns aufmerksam folgt, dem wird aufgefallen sein, dass es in den letzten Wochen ein wenig still auf unseren Social Media Kanälen gewesen ist. Endlich haben wir die Möglichkeit mit der Sprache herauszurücken, denn der Grund für unsere Stille kann ab sofort unter shipcloud.io bewundert werden. Der Elevator-Pitch für dieses Projekt lautet (derzeit ungefähr) folgendermaßen:

“shipcloud.io ist der OnlineService, mit dem jeder Shopbetreiber und Online-Verkäufer einfach und schnell Versandmarken aus einer Vielzahl von Versendern über ein entsprechendes Backoffice oder als Direktintegration mittels unserer Rest-API drucken kann.”

Die Geschichte hinter shipcloud.io

Seit Monaten regen wir uns bereits über die limitierten Möglichkeiten auf, die es beim Versenden von Paketen in Deutschland gibt. Der Prozess in unserem eigenen Onlineshop uhrmensch.de sah bisher ungefähr folgendermaßen aus. Nachdem eine Bestellung bei uns einging, wurde die Ware aus unserem Lager geholt und für den Versand vorbereitet. Jedoch gibt es keine direkte Verbindung zwischen unserem Onlineshop und dem Backend unseres Versenders DHL, so dass man umständlich die Adresse des Kunden aus dem Shop-Backoffice kopieren und bei Intraship (dem Onlineportal von DHL) wieder eintragen muss. Dies hat natürlich zur Folge, dass Fehler beim Kopieren bzw. Einfügen oder auch beim Abtippen von Kundendaten entstehen können, die wiederum ein Paket nicht beim Kunden ankommen lassen. Die Folge: Der Kunde ist frustriert, weil er sein Paket nicht (rechtzeitig) bekommt und wir sind frustriert, da wir mehrfach Portogebühren zahlen müssen. Außerdem werden die Nerven aller Beteiligten unnötig strapaziert.

Mindestens genau so schlimm ist, dass es auch keinen Rückkanal zwischen DHL-Intraship und unserem Onlineshop gibt. Dies hat wiederum zur Folge, dass unser Shopmanager die Trackingnummer, welche Intraship nach dem erfolgreichen Erstellen einer Versandmarke ausspuckt, von dort kopieren und der jeweiligen Sendung in unserm Shop-Backoffice hinzufügen muss, damit der Kunde seine Versandbestätigung als E-Mail erhalten und das Paket auf dem Weg zu sich verfolgen kann. Alles ziemlich kompliziert, oder? Noch schlimmer wird es natürlich, wenn es sich nicht um einige wenige Bestellungen handelt, sondern man mehr als – sagen wir – 10 Bestellungen am Tag managen muss. Hier kann leicht die Übersicht verloren gehen und die Chance Fehler zu machen, steigt noch einmal um ein Vielfaches.

Wie kann shipcloud helfen?

Zunächst einmal ist der Gedanke hinter shipcloud, die Erstellung von Versandmarken und das Verfolgen der jeweiligen Sendung, so einfach wie möglich zu machen. Als Entwickler liegt uns viel daran, unseren Service anderen Entwicklern zur Verfügung zu stellen, damit sie unsere Lösung ohne größeren Aufwand in ihre bestehenden Systeme integrieren können. Deswegen haben wir eine API entwickelt, welche die bestehenden Lösungen der größten Versender in Deutschland wegkapselt. Man muss sich also keine Gedanken mehr zu XML, SOAP oder WSDLs machen, sondern kann sich an eine einheitliche Rest-Schnittstelle wenden, die für alle Versender auf die gleiche Art und Weise angesprochen werden kann.

Damit der Einstieg nicht zu kompliziert ist, haben wir uns an bestehende und aktuell gängige Standards gehalten. Darüber hinaus werden wir in den kommenden Wochen eine Vielzahl an Codebeispielen und Libraries veröffentlichen, mit denen es anderen Entwicklern möglich ist, ohne viel Programmieraufwand, unsere API anzusprechen. Ebenso werden wir für das eine oder andere bestehende Shopsystem Integrationen veröffentlichen, so dass es auch für Menschen mit wenig bis gar keinen Programmierkenntnissen möglich ist, shipcloud zu nutzen.

Doch das ist natürlich noch nicht alles. Für kleine Händler ohne Shopsystem, wie zum Beispiel den zahlreichen (Privat-)Verkäufern auf Ebay, bieten wir ein shipcloud-Backoffice an, mit welchem sie die Funktionen auch ohne eine Einbindung unserer API nutzen können. Hier haben sie die Möglichkeit, auf ein einheitliches Interface zurückgreifen, über das sie so einfach, wie noch nie, Versandmarken bei Ihrem Lieblingsversender bestellen und ausdrucken können. Oder sie testen nebenbei auch einmal den Versand über einen anderen Versender, um zu sehen, ob dieser die Sendungen vielleicht noch schneller oder zuverlässiger zu den Kunden bringt.

Wo kann ich mich anmelden?

Bereits seit über einem Monat konnten befreundete Händler schon die shipcloud im Livebetrieb nutzen und erste Erfahrungen mit den Vorzügen unserer Lösung sammeln. Seit heute befinden wir uns nun in einer geschlossenen Beta-Phase, für die man sich unter shipcloud.io anmelden kann. Wir werden die einzelnen Registrierungen selektiv freischalten, um ein wenig mehr Kontrolle über die Verwendung unseres Services zu haben und etwaige Lastspitzen schnell genug vorsorgen zu können. Darüber hinaus gibt es auf der Website natürlich auch eine Möglichkeit, sich für einen passenden Newsletter anzumelden, um auf dem Laufenden zu bleiben.

About André Cedik

Seit mehr als 15 Jahren ist André im eCommerce-Umfeld tätig. Nach dem Studium an der FH in Kiel schloss er sich zunächst der Intershop Communications AG aus Jena an. Heute ist er als eCommerce-Consultant und Ruby Entwickler für die webionate GmbH in Hamburg tätig, mit der er derzeit das StartUp shipcloud.io aufbaut.

Comments are closed.